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            <OFFICIALNAME>Medizinische Universität Graz</OFFICIALNAME>
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        <TITLE><P>Medizinische Universität Graz - Pipettierroboter</P></TITLE>
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        <SHORT_DESCR><P>Lieferung, Installation / Inbetriebnahme sowie Wartung eines Pipettierroboters (Hamilton NGS Star)</P></SHORT_DESCR>

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            <DATE_DISPATCH_NOTICE>2025-11-12</DATE_DISPATCH_NOTICE>
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        <DATE_FIRST_PUBLICATION>2025-11-12</DATE_FIRST_PUBLICATION>
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        <D_JUSTIFICATION><P>a) Flüssigkeitsstandmessung von Reagenzien: Das Gerät muss aufgrund unterschiedlicher bzw. redundant ablaufender Protokolle Standard-Workflows automatisch erkennen können und feststellen können, ob die vorhandenen Reagenzien für die entsprechende Probenzahl ausreichen. Eine Unterbrechung aufgrund nicht vorhandener bzw. verbrauchter Reagenzien im kontinuierlich auszuführenden Prozess ist nicht zulässig. Die eingesetzten Reagenzien sind häufig thermolabil und werden daher beim Beladen grundsätzlich knapp bemessen. Eine präzise Ermittlung des Füllstands ist daher unerlässlich, um einen unterbrechungsfreien Ablauf zu ermöglichen. b) Pipettiersicherheit und Flexibilität: Das Gerät muss über eine dokumentierbare, zuverlässige Pipettiertechnologie verfügen. Zufällig abfallende Spitzen, Aerosole oder Tropfenbildung an der Pipettenspitze sind mögliche Kontaminationsquellen für Reagenzien und Proben und kann zu einer Verschleppung von Fremd-DNA führen. Das ist ein häufig dokumentiertes Problem bei Pipettierrobotern, daher muss eine Kontamination durch Systemflüssigkeit oder durch mögliche Tropfenbildung von Reagenzien nachweislich verhindert werden. Des Weiteren müssen die Pipettierköpfe und -arme über eine prozesssichere und präzise Aufnahme von Pipettenspitzen und den unterschiedlichen Arbeitstools verfügen. Die Aerosolbildung muss beim Aufnehmen von Flüssigkeiten sowie dem Spitzenabwurf nachweislich eliminiert werden. Die effiziente Durchführung unter Berücksichtigung der zeitlichen Aspekte muss durch flexibles Pipettieren in unterschiedlichen Reagenzien und/oder Proben gewährleistet sein. c) Quantifizierung von Nukleinsäuren: Das Gerät muss eine automatisierte und präzise Quantifizierung mittels integriertem Fluoreszenzreader von NGS Libraries für eine anschließende Verdünnung der Libraries ermöglichen. Durch die Integration in einem Gerät können Abläufe nahtlos erfolgen, was zu einer Reduzierung von manuellen Schritten und potenziellen Fehlerquellen führt. Dies ermöglicht nicht nur eine schnellere Abarbeitung von Protokollen, sondern trägt auch zu einer höheren Konsistenz in der Probenvorbereitung und -verarbeitung und einer drastisch reduzierten Verwechslungsgefahr bei. Aufgrund der räumlich beschränkten Ressourcen (Stellflächen) muss dieses Tool platzsparend im Gerät integriert sein. d) Workflow: Das Gerät muss aufgrund der Anwendung von variablen Protokollen eine vielseitige Verwendbarkeit für unterschiedliche Laufkonfigurationen bieten. Die einzelnen Applikationen müssen dabei mit einer größtmöglichen Flexibilität bzw. möglichst anwenderfreundlich programmiert werden können. Eine variable und ökonomische Anpassung der Workflows muss aufgrund der bestmöglichen zeitlichen Umsetzung gewährleistet sein, um einen entsprechend hohen Durchsatz zu erreichen. Das drastisch steigende Probenaufkommen in praktisch allen Bereichen des Institutes führen zu einer unerlässlichen und notwendigen Verkürzung des Workflows im Labor. Insbesondere im Bereich der pränatalen und neonatalen Diagnostik ist eine nach allen technischen Möglichkeiten verkürzte Befundungszeit essentiell, um potenzielle Risiken zu erkennen und die besten Behandlungsoptionen auswählen zu können oder bereits postpartale Operationen planen zu können. e) Erläuterungen: Die spezifischen Merkmale sind aus sachlichen Gründen in dieser Kombination notwendig. Das Gerät der Firma Hamilton ist das einzige, das sämtliche zur Leistungserbringung zwingend erforderlichen technischen Anforderungen der Auftraggeberin erfüllt. Technisch patentierte Pipettierstrategien und flexibel programmierbare Pipettierkanäle ermöglichen es, die Pipettierarbeiten in einem vollautomatisierten onestep- Prozess durchführen zu können. Die on-deck integrierte Quantifizierungsmöglichkeit der FLUOREYE-Technologie ermöglicht eine drastische Reduktion sowohl platzsparender, zeitlicher als auch kostentechnischer Ressourcen. Die Beschaffung des Hamilton Systems ermöglicht durch diese wichtigen integrierten Tools eine präzise Steuerung der genannten Parameter, eine Reduzierung des Arbeitsaufwands, eine gesteigerte Produktivität, Prozesssicherheit und eine verbesserte Qualität der Ergebnisse durch das Vermeiden von Transferfehlern. Diese Funktionen machen das Hamilton System zu einer unverzichtbaren Lösung, um hohe Probendurchsätze ohne Risiko für Probenverwechslung ohne Kompromisse bei der Genauigkeit und Flexibilität zu bewältigen und bei getrackter Prozesssicherheit für zukünftige Darlegung von richtig pipettierten Ergebnissen (oder Audits), und tragen maßgeblich zur Sicherheit und Effizienz im Labor der Auftraggeberin bei.</P></D_JUSTIFICATION>
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